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Ausbildungsgliederung:
- Sie können weiterhin das bewährte A Diplom erwerben (100 UE Theorie und 200 UE praktische Intensivschulung und bedside teaching, gesamt 300 UE) und darüber hinaus die
- Tuina Vollausbildung (200 UE Theorie und 450 UE praktische Intensivschulung, gesamt 650 UE). Die Tuina Vollausbildung ist für den professionellen Anbieter umfassender Behandlungen ein in Europa einmaliger Ausbildungsgang.
- Außerdem können Sie Praktika an chinesischen Universitäten absolvieren (chin. Originalbescheinigung, Termine werden mit den jeweiligen Ausbildungsgruppen gemeinsam festgelegt)
Tuina A-Diplom |
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TCM basic level
100UE Theorieausbildung |
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Examen A
(Zwischenprüfung)
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Praktisch-klinische Ausbildung I/100 UE
Seminarwochen 1 - 4:
1. Einführung und Leitbahnen der oberen Extremität
2. Leitbahnen der unteren Extremität
3. LWS, BWS und Thorax
4. HWS und Kopfregion |
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Abschnittsprüfung
(schriftlich)
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Praktisch-klinische Ausbildung II/100 UE
Seminarwochen 5 - 8:
5. Erkrankungen des rheumatischen Formkreises
6. Pädiatrie I, Gynäkologie I, Erkrankungen des Verdauungssystems
7. Neurologische Erkrankungen I
8. Gesamtfunktionsbild der Haupt- und Muskelleitbahnen
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Prüfungskurs (10 UE),
schriftliche, mündliche
und praktische
Abschlussprüfung
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Tuina-Vollausbildung |
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TCM advanced level
100 UE Theorieausbildung
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Examen B
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Praktisch-klinische Ausbildung III/100 UE
Seminarwochen 9 - 12:
9. Atemwegs und Kreislauferkrankungen, Erkrankungen von Niere und Blase
10. Pädiatrie II, Gynäkologie II, urologische Erkrankungen
11. Neurologische Erkrankungen II
12. Aspekte einer Ganzkörpertherapie
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| Ergänzende praxisrelevante Module (mind. 150UE) |
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PTTCM I (50 UE)
Spezielle Psychosomatik
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Diätethik (50 UE)
Praxis der Diätberatung
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Qigong (mindestens 50 UE)
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Schriftliche, mündliche
und praktische Prüfung |
Unsere Tuina-Ausbildung umfasst in der Grundstufe (Tuina A-Diplom) eine fundierte theoretische Schulung von 100 Unterrichtseinheiten (TCM basic level) und 200 Unterrichtseinheiten praxisorientierte Intensivschulung der manuellen Therapie (Praktisch-klinische Ausbildung I und II). Sie erwerben zunächst die Kernqualifikationen: Wandlungsphasen nach dem Heidelberger Modell, funktionale Diagnostik, Grundlagen der Reflexologie, Leitbahnkunde und Zungendiagnose. Hieran schließen sich in den Seminarwochenenden 1 bis 8 der praktisch-klinischen Ausbildung die 50 wesentlichen Techniken der Manuellen Therapie und ihre praktische Anwendung - geordnet nach den medizinischen Fachgebieten - an. Nach dieser Ausbildung, die Sie mit einer Diplomprüfung abschließen, sind Sie in der Lage, selbständig Tuina-Therapien bei den in der Praxis gängigen Krankheitsbildern durchzuführen.
Aufgrund des hohen Interesses an weiterer Vertiefung und professioneller beruflicher Qualifikation bieten wir seit dem Jahr 2006 optional eine Weiterqualifikation (Tuina-Vollausbildung) an. Das Tuina A-Diplom wird dabei ergänzt durch einige vertiefende, für die berufliche Praxis besonders relevante Module: TCM advanced level (100 UE, u.a. mit der Theorie der „Kälte“-Schädigung (ALT, Kurbuch S. 155 ff), die ein Muß für die fortgeschrittene Schmerztherapie darstellt), Praktisch-klinische Ausbildung III (100 UE, u. a. mit dem Schwerpunkt Atemwegs- und Kreislauferkrankungen) sowie spezielle Psychosomatik PTTCM I (50 UE, Psychotherapie der TCM), Diätetik (50 UE) und Qigong (mind. 50 UE).
Theoretische Ausbildung (200UE):
Kurs TCM basic level (100 Unterrichtseinheiten): Diagnostik, Wandlungsphasen, Orbes, Leitbahnen, Zungendiagnostik. Da die Teilnahme an den 100 UE TCM basic level Kurs dem Erlernen der Grundlagen der chinesischen Diagnosestellung dient, empfehlen wir den Besuch eines TCM basic level Kurses vor dem ersten praktischen Ausbildungsjahr. Vorbereitend und kursbegleitend ist die Lektüre der Seiten 11 bis 138 des Kursbuches Traditionelle Chinesische Medizin sinnvoll. Die Kurse finden jeweils im Block (50 UE) statt. Prüfung: Examen A (schriftliche Prüfung).
Kurs TCM advanced level (100 Unterrichtseinheiten): In diesem Modul erlernen Sie unter anderem die sogenannte 6-Stadien-Lehre der Chinesischen Medizin (shang han lun, algor laedens Theorie). Diese Theorie wurde von Zhang Zhongjin im Jahr 150 veröffentlicht und ist neben der Lehre der Wandlungsphasen die zweite große Theoriesäule der Chinesischen Medizin. Ein absolutes Muss für alle, die in der Schmerztherapie oder bei chronischen Störungen des Bewegungsapparates tätig sind. Außerdem vertiefen Sie Ihr Verständnis von den Funktionen der Akupunkturpunkte. Hier lernen Sie die klassischen fünf Theorien, die die Akupunkturpunkte beschreiben und die Ihnen, jede für sich genommen, Punktekombinationen der Praxis verständlich machen. Darüber hinaus ermöglicht Ihnen dieser Ausbildungsabschnitt die selbständige Begründung von Akupunkturwirkungen. Praxisrelevante vertiefende Theorieteile aus den Fächern Gynäkologie, Pädiatrie, Dermatologie und Schmerztherapie unterstützen Ihren Therapieerfolg. Prüfung: Examen B (schriftliche und mündliche Prüfung).
Praktische Ausbildung (300UE)
Praktisch-klinische Ausbildung Tuina A-Diplom (200 Unterrichtseinheiten): Die praktisch-klinische Ausbildung für das Tuina A-Diplom umfasst 8 Seminarwochenenden à 25 Unterrichtseinheiten. Die Buchung erfolgt für die Seminarwochenenden 1 – 4 und 5 – 8 jeweils im Block. Für die Tuina-Vollausbildung vertiefen Sie die Themenbereiche in vier weiteren Wochenenden (Praktisch-klinische Ausbildung III), die ebenfalls im Block gebucht werden.
Chinesische Manuelle Therapie (CMT)
Praktisch-klinische Ausbildung I
1. Seminarwochenende
| A.) |
Allgemeine Übersicht und Einführung in
Das Leitbahnsystem I (Haupt- und Muskelleitbahnen, Hautregionen) der oberen Extremität
Die Grundtechniken der Tuina (tui, pingtui, na, an, mo, rou, gun, pai u. a.) |
| B.) |
Grundsätze der Palpation von Haupt- und Muskelleitbahnen sowie der Hautregionen |
| C.) |
Übungen zur Leitbahndehnung und Leitbahnmobilisierung |
| D.) |
Grundsätze der Therapie: Suppletion und Dispulsion |
| E.) |
Allgemeine Reaktionen einer Tuina-Behandlung: |
| F.) |
Physiologische Behandlungsreaktionen nach einer Tuina-Behandlung |
| G.) |
Indikationen für eine Tuina-Behandlung |
| H.) |
Kontraindikationen einer Tuina-Behandlung |
| I.) |
Behandlungsschemata für akute und chronische Funktionsstörungen der oberen Extremität (Schulter, Arm, Ellenbogen, Hand) |
| J.) |
Qigong-Übungen für die obere Extremität |
| K.) |
Anwendungsbeispiele: Periarthropathia humeroscapularis, Frozen shoulder, Impingmentsyndrom, Epicondylitis humeri radialis et ulnaris, Distorsion im Ellbogen- und Handgelenk, Distorsion der Fingergelenke, Daumensattelgelenksarthrose |
2. Seminarwochenende
| A.) |
Einführung in
Das Leitbahnsystem II (Haupt- und Muskelleitbahnen, Hautregionen) der unteren Extremität
Die Grundtechniken der Tuina II (chan, yizhi, chantui, gua, gou, nian, nie und deren Variationen) |
| B.) |
Erweiterte Palpation von Haupt- und Muskelleitbahnen sowie der Hautregionen |
| C.) |
Der Schwerpunkt liegt auf der manuellen Untersuchung und der weiteren Punktelokalisation |
| D.) |
Behandlungsschemata für Funktionsstörungen der unteren Extremität (Hüfte, Knie, Fuß) |
| E.) |
Qigong-Übungen für die untere Extremität |
| F.) |
Anwendungsbeispiele: Cox- und Gonalgien, Cox- und Gonarthrose, Meniskus- oder Kapsel-Band-Läsionen am Knie, Distorsionen von OSG, USG oder der Achillessehne, Fersensporn, Schmerzen der Plantarfaszie, Halluxrigidus, Metatarsalgie |
3. Seminarwochenende
Der Rücken bildet den Spiegel für die Gesamthaltung des Menschen. Die innere Haltung entspricht der äußeren Haltung des Patienten. Jeder Wirbel hat nicht nur seine lokale Bedeutung, sondern ist Ausdruck der Gesamtregulation des funktionellen Gleichgewichts und der Emotionen des Patienten. Wir lernen die Beziehungen zu den „inneren Organen“ kennen.
| A.) |
Behandlungsstrategien für Funktionsstörungen von LWS, BWS und Thorax |
| Die bis zu diesem Zeitpunkt erarbeiteten Kenntnisse werden nun durch zusätzliche Techniken erweitert, etwa die Behandlung ganzer Hautfelder und das sensible Eingehen auf fühlbare neuromuskuläre Rhythmen. Die effiziente Therapie hängt wesentlich vom manuellen Geschick (systematisch trainierbar!) des Therapeuten ab. |
| B.) |
Qigong-Übungen für die Atemfunktion unter mechanischen Gesichtpunkten und mit Hilfe meditativer Atemübungen |
| C.) |
Inspektion, Palpation und Funktionstest zur Diagnosestellung |
| D.) |
Körperstatik, Körperbewegungen, konstitutionelle Muster |
| E.) |
Das Tao der Atmung |
| F.) |
Anwendungsbeispiele: Lumbalgie, Ischialgie, ISG, Discusprolaps, Discusprotrusion, M. piriformis-Syndrom, BWS-Syndrome, Intercostalneuralgien, Einschränkungen der Atemmechanik |
4. Seminarwochenende
Auf der Grundlage der „philosophischen Aspekte von Rücken- und Schultereinheit“ verstehen wir die funktionelle Anatomie der Kopfgelenke, der Halswirbelsäule und des Leitbahnsystems der Hals-Nacken-Region. Die Leitbahnen des Kopf-Hals-Gebietes werden intensiv getastet und mit speziellen Manipulationstechniken therapiert.
| A.) |
Behandlungsschemata für Funktionsstörungen der HWS und der Kopfregion |
| B.) |
Qigong-Übungen für die Kopf-, Hals- und Schulterregion |
| C.) |
Mobilisation der Leitbahnen von Kopf- und Halsregion |
| D.) |
Indikationsbeispiele: Torticollis, M. scaleni-Syndrom, HWS-Syndrom, degenerative Funktionsstörungen der HWS, Discusprolaps oder Discusprotrusion der HWS |
Praktisch-klinische Ausbildung II
5. Seminarwochenende
Prüfung: Abschnittsprüfung (schriftlich)
Die generalisierten Krankheitsbilder des rheumatischen Formenkreises verlangen eine angemessene Behandlung des gesamten menschlichen Körpers, aller beteiligten Funktionskreise und Leitbahnen.
| A.) |
Indikationsbeispiele: Entzündlicher, degenerativer- oder extraartikulärer Rheumatismus (z. B. chronische Polyarthritis, M. Bechterew, Arthrosen, Spondylosen, Diskopathien, Intramuskuläre Fibrositis, Fibromyalgie, Arthritis urica, Kollagenosen, Myofasziale Triggerpunkte |
| B.) |
Qigong-Übungen zur Stärkung von Sehnen und Muskulatur |
| C.) |
Qigong-Übungen zur Stärkung der Gelenke |
| D.) |
Kennenlernen ergänzender Therapiemaßnahmen in der Tuina |
6. Seminarwochenende
Die Manuelle Diagnostik und Therapie in der Kinderheilkunde (Pädiatrie) I.
In der Kinderheilkunde gelten andere Grundsätze für die Therapie, da die kindliche Konstitution strukturelle und funktionelle Unterschiede zu der eines Erwachsenen zeigt und auch die Reaktionsbereitschaft des kindlichen Organismus eine differenzierte Vorgehensweise verlangt.
| A.) |
Die kindliche Entwicklung nach der Geburt und das erste Lebensjahr |
| B.) |
Die Reflexzonen beim Säugling und Kleinkind |
| C.) |
Die zeitliche Entwicklung des Leitbahnsystems |
| D.) |
Die Grundlagen der Diagnostik beim Kleinkind Teil I |
| E.) |
Indikationsbeispiele: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Obstipation, Bauchblähungen, Koliken, Geburtstraumata |
Die Manuelle Diagnostik und Therapie in der Gynäkologie I und der Geburtshilfe.
Die Manuelle Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen des Verdauungssystems (Magen, Darm, Leber, Galle).
7.) Seminarwochenende
Manuelle Diagnostik und Therapie bei neurologischen Erkrankungen I.
Die Basis dieser Therapieform bildet die Anatomie und Physiologie des Gehirns. Die therapeutische Einflußnahme auf die sensorischen und motorischen Zentren des Gehirns erfolgt über die entsprechenden orbes und das Leitbahnsystem mit speziellen Techniken (Handgriffen).
| A.) |
Indikationsbeispiele: Kopfschmerzen, Migräne, Trigeminus-Neuralgie, Fazialis-Lähmung |
| B.) |
Qigong-Übungen |
8. Seminarwochenende
Dieser Kurs dient der systematischen Zusammenfassung und Darstellung von Diagnose und Therapie in der Tuina. Die Behandlung einzelner Körperregionen unter Berücksichtigung sämtlicher Interaktionen im Gesamtfunktionsbild der Haupt- und Muskelleitbahnen. Die Regulationstherapie oder Harmonisierungsbehandlung des Qi-Flusses nach den Aspekten der Harmonielehre von yin und yang.
Hinzu kommen die elementaren Grundzüge in der Zungen- und Pulsdiagnostik (vollständige Ausbildung dieses Diagnoseschematas in den Diagnostik-, Akupunktur- und Pharmakologie-Kursen) zur Erweiterung des Diagnostikschemas in der Chinesischen Manuellen Therapie.
Grundlagen der energetischen Leitbahndiagnostik
Tuina-Vollausbildung: Praktisch-klinische Ausbildung III
9.) Seminarwochenende
Manuelle Diagnostik und Therapie der Atemweg- und Herzkreislauferkrankungen sowie der Erkrankungen von Niere und Blase.
| A.) |
Indikationsbeispiele: Erkältungserkrankungen, Allergien, Asthma bronchiale, Bronchitis, Sinusitis, Vertigo, Atemfunktionsstörungen, Hyper- und Hypotonie, funktionelle Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Reizblase, Urethritis, hypertone und hypotone Inkontinenzen |
| B.) |
Qigong-Übungen für die entsprechenden Funktionskreise |
Die Chinesische Manuelle Therapie für „Hochleistungssportler“ zeigt Wege der therapeutischen Einflußnahme in den Zeiträumen vor, während und nach körperlichen Höchstbelastungen. Die Therapie beschreibt die besonders sensiblen Phasen von Verletzung und Erkrankung auch bei anhaltender extremer körperlicher Aktivität. Die Therapieform ermöglicht ein gezieltes Eingreifen des Therapeuten auch schon in der Akutphase einer Verletzung, einer Funktionsstörung, also auch während der Aktivitätsphase von Training und Wettkampf sowie das differenzierte therapeutische Vorgehen in der Regenerationsphase.
10. Seminarwochenende
Die Manuelle Diagnostik und Therapie in der Kinderheilkunde (Padiätrie) II.
| A.) |
Spezielle diagnostische Verfahren beim Kleinkind II |
| B.) |
Übungsanleitung für die Eltern |
| C.) |
Indikationsbeispiele: Fieber, Enuresis, Erkältungsbeschwerden, Asthma bronchiale, Otitis media, Wachstumsstörungen, Schlafstörungen, funktionelle Störungen der Sprachentwicklung |
Die Manuelle Diagnostik und Therapie in der Gynäkologie II und bei urologischen Erkrankungen.
| A.) |
Indikationsbeispiele: Dysmenorrhoe, Menstruationsfunktionsstörungen, Beschwerdebilder des Klimakteriums, Uterusprolaps, Zystitis, Prostatitis |
| B.) |
Qigong-Übungen |
11. Seminarwochenende
Die Manuelle Diagnostik und Therapie bei Funktionsstörungen des Craniums, des zentralen und peripheren Nervensystems II.
Die therapeutische Einflussnahme auf die sensorischen und motorischen Bereiche des zentralen Nervensystems erfolgt unter anderem über das Reflexzonensystem des Craniums, die knöchernen Strukturen des Craniums sowie über das Leitbahnsystem des ganzen Körpers.
| A.) |
Indikationsbeispiele: Apoplektischer Insult (schlaffe und spastische Lähmungen), Multiple Sklerose, M. Parkinson, M. Meniere, Polyneuropathien |
| B.) |
Qigong-Übungen |
Spezielle Manuelle Diagnostik und Therapie der Konstitution, also auch bei funktionellen psychischen Stimmungslagen/Verstimmungen (Tuina-Behandlung nach der Konstitutionslehre).
Indikationsbeispiele: Erschöpfungszustände, vegetative Störungen, Reizbarkeit und Nervosität, Psychovegetatives Streßsyndrom
12.) Seminarwochenende
Die Aspekte einer Ganzkörpertherapie.
Das Zusammenbringen aller therapeutischen Elemente von Diagnostik und Therapie (Techniken, Interventionsformen) zu einem in sich geschlossenen und schlüssigen Behandlungsablauf auf der Basis von yin und yang. Die therapeutischen Wirkungsweisen aller qualitativen Aspekte des qi für eine Behandlung. Die Wirkung der Ganzkörpermassage in spezifischer und unspezifischer Anwendung und deren Variationen zur Gesundheitsprävention. Die Ableitung der Behandlungsprinzipien sowie die Auswahl der Leitbahnen, der Akupressurpunkte, der Behandlungstechniken, der Ergänzungspunkte und der entsprechenden Ergänzungstechniken nach der chinesischen Diagnosestellung.
Die Hautstimulations-Therapie (spezielle Massagetechniken)
Die Grundlage dieser Therapie bilden die Pression- und Prehensionstechniken der Wirbelsäule und anderer Körperzonen, die insbesondere der Prävention, aber auch der Behandlung von Funktionsstörungen und Krankheiten dienen. Diese Therapie basiert auf der Leitbahntheorie mit den Nebengefäßen, den Muskelleitbahnen und den zwölf Bereichen der Haut.
| A.) |
Übungen zur Ganzkörpertherapie |
| B.) |
Qigong-Übungen zur Konzentrationssteigerung und Meditationsübungen |
Ergänzende praxisrelevante Module
Kurs PTTCM I (50 Unterrichtseinheiten): Die Rolle der Hand in der Manuellen Chinesischen Therapie unterstreicht den Wert der Berührung in der Therapie. Erfahrungsgemäß wird durch die Deblockierung der Reflexzonen und Leitbahnareale und die Aufrichtung der äußeren Haltung auch die innere Haltung deblockiert und aufgerichtet. Es kommt zu seelischen Veränderungsprozessen. In der Psychotherapie der TCM sehen wir eine spezielle Anwendung der TCM als psychosomatische Grundlehre. Sie erkennen die typischen Konfliktmodelle und Lösungsansätze der Konstitutionslehre. Sie lernen, die Veränderung im Patienten professionell einzuschätzen und den Patienten bei seinem Heilungsprozess zu begleiten.
Diätetik und Ernährungslehre (50 Unterrichtseinheiten): Aus der Praxis heraus wissen wir, dass die Manuelle Therapie an Grenzen stößt, wenn durch Fehlernährung, falsche Lebensweise und einen Mangel innerer Ordnung das Therapieergebnis nicht stabilisiert werden kann. Die Ernährungslehre der Chinesischen Medizin ist als Heilverfahren seit mehreren tausend Jahren integraler Bestandteil der Chinesischen Medizin und eine wichtige Ergänzung im täglichen therapeutischen Prozess.
Qigong (50 Unterrichtseinheiten): Schon während der TCM basic level Kurse und der TCM advanced level Kurse machen Sie erste Erfahrungen mit der vegetativen Bio-Feedbacktherapie Qigong. Aus dem Qigong leitet sich unter anderem das Autogene Training ab, das als mental und emotional stabilisierende Maßnahme in der westlichen Medizin fest etabliert ist (Abrechnungsziffer GOÄ AT 846/847). Sie können unter verschiedenen Qigong-Formen frei wählen, auch therapeutisches Qigong, nach Indikationen geordnet, wird hierbei angeboten. Es ist möglich, die Kurse Qigong Propädeutikum I und II aus dem DGTCM-Qigongkursangebot zu besuchen oder sich Kurse anderer anerkannter Ausbilder anrechnen zu lassen.
Termine und Preise:
Bitte informieren Sie sich unter Termine über die aktuellen Daten. Die Kurse können nur als Block und jeweils für ein Jahr gebucht werden!
Einführung
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